Moorarten
Der Selbstabholer
Umpressen

Einsatz Naturreiner, norddeutscher Hochmoortorf zeichnet sich durch seine geringe Restfeuchte als nahezu staubloses Einstreu aus. Deshalb wird dieses besonders bei Pferdebesitzern eingesetzt, deren Tiere unter Problemen mit den Atemwegen, hervorgerufen durch Staub, leiden. Auch das Mistproblem ist gelöst, da sich dieser als besonders beliebt bei Gärtnereien und Baumschulen gezeigt hat.

Verpackung Das Torf wird in Ballenform geliefert. Durch die Plastikverpackung kann dieses auch problemlos im Freien gelagert werden.



Packungsgrössen

Streuvolumen: 220 l



Hintergrundwissen Moor und Torfabbau

Moore sind nasse Lebensräume, die vor allem über einer undurchlässigen Unterlage in Tallagen oder auf Hanglagen entstehen. Sie zeichnen sich durch einen erschwerten Wasserabfluss aus. Dementsprechend sind ihre Böden luft- und sauerstoffarm. Nur spezialisierte, charakteristische Pflanzenarten können solche Böden besiedeln. Die Pflanzenreste zersetzen sich wegen Sauerstoffmangels nicht vollständig, wie etwa abgestorbene Blätter auf dem Waldboden, sondern werden zu kohlenstoffreichen Substanzen umgewandelt. Mit den Jahren bilden sich Torfe, das Material, aus dem die Moorböden bestehen. Sie setzen sich zum grössten Teil aus organischen Verbindungen zusammen und sind der Beweis dafür, dass die Produktion von organischer Substanz durch die Vegetation während einiger Zeit grösser war als deren Abbau. Aufgrund von Herkunft und Nährstoffgehalt des Wassers, der Vegetation, Torfbeschaffenheit sowie Gestalt des Moores unterscheidet man zwischen Nieder- bzw. Flachmooren und Hochmooren.

Weltweit bedecken Moore eine Fläche von rund vier Millionen Quadratkilometer. Das entspricht drei Prozent der Landfläche. Rund 90 Prozent davon liegen auf der Nordhalbkugel, die ausgedehntesten in Kanada und Westsibirien.